EuropaHORN am Morgen · Archiv

EuropaHORN am Morgen – Donnerstag, 24. September 2026

Diese Ausgabe wurde am Donnerstag, 24. September 2026 versendet und enthält 40 Meldungen. Die aktuellen Meldungen stehen auf EuropaHORN am Morgen; der Newsletter ist dort kostenfrei zu abonnieren.

Polen

1. Antikorruptionsbehörde CBA nimmt zwei Verdächtige im PFN-Skandal fest

Ermittler des CBA nahmen Piotr M. und Anna P. fest und überführten sie der Regionalstaatsanwaltschaft in Rzeszów. Gegen die beiden wird wegen Unregelmäßigkeiten bei der Polnischen Nationalstiftung (PFN) ermittelt, im Zusammenhang mit der Plakatkampagne „Sprawiedliwe sądy“ (Gerechte Gerichte).

Quelle: Gazeta Wyborcza · CBA zatrzymało dwie osoby. Chodzi o kampanię billboardową "Sprawiedliwe sądy"

2. Russischer Hubschrauber verletzt polnischen Luftraum

Ein russischer Hubschrauber, der aus der Oblast Kaliningrad kam, drang in den polnischen Luftraum ein. Die Maschine flog rund 300 Meter tief über polnisches Gebiet und hielt sich dort 42 Sekunden auf.

Quelle: Gazeta Wyborcza · Rosyjski śmigłowiec naruszył przestrzeń powietrzną Polski. Przyleciał z obwodu kr�lewieckiego

3. Nawrocki wirft Russland vor UN-Forum Destabilisierung Europas vor

Präsident Karol Nawrocki warnte bei seiner Rede vor dem UN-Forum, Russland versuche, die Ukraine zu unterwerfen, Europa zu destabilisieren und eine Ordnung wiederherzustellen, in der Großmächte über das Schicksal kleinerer Staaten bestimmen. Zugleich warf er der UNO einen „ursprünglichen Fehler“ vor.

Quelle: Do Rzeczy · Mocne słowa Nawrockiego na forum ONZ. Wytknął organizacji "błąd pierwotny"

4. Umfrage: Polen verdrängen Angst vor Ausweitung des Krieges

Laut einer Umfrage für „Rzeczpospolita“ steigt die Spannung an der NATO-Ostflanke wegen immer aggressiverer russischer Aktionen. Die Zeitung untersuchte, ob die Polen befürchten, dass sich der Krieg in der Ukraine auf ihr eigenes Land ausweiten könnte.

Quelle: Rzeczpospolita · Sondaż dla „Rzeczpospolitej”: Polacy odsuwają wojnę na Wschodzie od siebie

5. Streit um Kindesinobhutnahme nach Eingreifen der Kinderrechtsbeauftragten

Nach einer Intervention der Kinderrechtsbeauftragten Monika Horna-Cieślak wurden zwei kleine Kinder in eine Betreuungseinrichtung gebracht. Ministerin Katarzyna Kotula forderte daraufhin weitere Informationen zu der betroffenen Familie.

Quelle: Do Rzeczy · Odebrano dzieci po interwencji Horny-Cieślak. Kotula żąda kolejnych informacji o rodzinie

Aktuelle Meldungen aus Polen →

Ungarn

1. Ungarns Parlament könnte am Montag Immunität dreier Politiker aufheben

Das ungarische Parlament könnte bereits am Montag die Immunität von Hankó Balázs, Seszták Miklós und Magyar Péter aufheben. Gegen die beiden oppositionellen Abgeordneten will die Staatsanwaltschaft wegen milliardenschwerer Korruptionsverdachtsfälle ermitteln. Gegen Magyar Péter läuft ein Verfahren wegen eines ins Donau geworfenen Telefons.

Quelle: 444 · Akár hétfőn felfüggeszthetik Hankó Balázs, Seszták Miklós és Magyar Péter mentelmi jogát

2. Ex-Notenbankchef Matolcsy als Verdächtiger vernommen und wieder freigelassen

Der frühere Notenbankchef Matolcsy György wurde von Ermittlern als Verdächtiger angehört und konnte anschließend frei gehen. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen, er kann sich zusammen mit sechs weiteren Beschuldigten auf freiem Fuß verteidigen.

Quelle: 444 · Telex: Matolcsy György szabadon távozhatott, miután gyanúsítottként hallgatták ki a nyomozók

3. Bericht: Tiborcz und Mészáros erkennen, dass es mit der Tisza keinen Deal gibt

Laut Válasz Online ist Orbán-Schwiegersohn Tiborcz István und dessen Felcsúti Freund Mészáros Lőrinc klar geworden, dass sie einer von der Tisza angekündigten Abrechnung kaum entgehen können, weshalb sie eine Verteidigungsposition eingenommen haben. Der als Tiborcz-Beauftragter gehandelte Erős János bestreitet, jemandes Strohmann zu sein, räumt aber ein, vor zwei Jahren einen Brief an Putin geschrieben zu haben.

Quelle: Valasz Online · „Tiborcznak és Mészárosnak most esett le, hogy nincs alku a Tiszával” – itt a Gránit- és MBH-ügyek teljes háttere

4. Kulturministerium untersucht Konflikt am Budapester Operettentheater

Das Ministerium von Kulturminister Tarr Zoltán leitet eine Untersuchung der Vorgänge am Operettentheater ein. Mehrere Ensemblemitglieder protestieren gegen die Theaterleitung und nutzen dafür inzwischen sogar ein eigenes Emoji.

Quelle: Telex · Tarr Zoltán minisztériuma kivizsgálja az Operettszínház ügyeit

5. Sondersitzung des Parlaments zu drei Immunitätsfällen anberaumt

Ministerpräsident Magyar Péter kündigte an, das Parlament werde bereits am Montagvormittag zusammentreten, um sofort über die drei anhängigen Immunitätsverfahren zu entscheiden. Betroffen sind Hankó Balázs, Seszták Miklós und Magyar Péter selbst. Mit den Worten „Tik-tak, tik-tak“ setzte der Regierungschef die Beteiligten unter Zeitdruck.

Quelle: Telex · Magyar Péter: Hétfő délelőttre összehívjuk az Országgyűlést, hogy azonnal dönthessen a három mentelmi ügyben

Aktuelle Meldungen aus Ungarn →

Österreich

1. Heftige Debatte über Van der Bellens Israel-Kritik

Die Aussagen von Bundespräsident Van der Bellen zu Israel sorgen für heftige Diskussionen im Land. Es gibt sowohl Lob als auch scharfe Kritik an seinen Äußerungen. Das Bundeskanzleramt bemüht sich unterdessen um Distanzierung von den Aussagen.

Quelle: Der Standard · Heftige Diskussionen nach Van der Bellens Kritik an Israel

2. Neue Spritpreisbremse: Zwölf Cent billiger pro Liter

Die Bundesregierung hat sich auf eine Neufassung der Spritpreisbremse geeinigt. Benzin und Diesel sollen dadurch um zwölf Cent je Liter billiger werden. Anders als früher soll die Mineralölsteuer stärker gesenkt werden, zusätzlich werden die Margen der Ölkonzerne reduziert.

Quelle: Die Presse · Regierung greift erneut in Spritpreise ein – Benzin und Diesel sollen um zwölf Cent je Liter billiger werden

3. FPÖ hält sich bei Wehrpflicht-Reform bedeckt

Die FPÖ legt sich vorerst nicht fest, ob sie der Koalition bei der Reform von Wehr- und Zivildienst zur teils notwendigen Zweidrittelmehrheit verhilft. Nach einem ersten Gespräch mit ÖVP, SPÖ und NEOS bezeichnete Wehrsprecher Volker Reifenberger die Zustimmung der Freiheitlichen als „vollkommen offen“.

Quelle: ORF · FPÖ lässt Zustimmung weiter offen

4. Verfassungsgerichtshof bringt Stromsteuer ins Wanken

Ein Prüfbeschluss des Verfassungsgerichtshofs sorgt für Unruhe in der Regierung. Die Höchstrichter hegen massive Bedenken gegen die Sondersteuer für Stromerzeuger. Sollte die Abgabe fallen, droht der Budgetsanierung ein herber Rückschlag.

Quelle: Der Standard · Spezialsteuer für Stromerzeuger wackelt: Droht ein Millionenloch im Budget?

5. ServusTV steigt ins Radiogeschäft ein

Laut „Salzburger Nachrichten“ startet der Privatsender ServusTV gemeinsam mit Welle 1 einen neuen Radiosender. Präsentiert werden soll das Projekt bei den Österreichischen Medientagen.

Quelle: Die Presse · ServusTV startet Radiosender – gemeinsam mit Welle 1

Aktuelle Meldungen aus Österreich →

Schweiz

1. Keller-Sutter setzt sich im Ständerat gegen UBS durch

Im Streit um die schärfere Bankenregulierung hat sich der Ständerat hinter Bundesrätin Karin Keller-Sutter gestellt. Sie hatte die grösste Schweizer Bank UBS und einflussreiche Politiker gegen sich, konnte sich aber durchsetzen. Der Erfolg gilt vorerst nur als Etappensieg.

Quelle: NZZ · Vorentscheid bei der UBS-Regulierung: Karin Keller-Sutter und die starken Männer

2. Parlament will Wolfsschutz in der Schweiz weiter lockern

Ein neuer Schwellenwert soll künftig regeln, ab wann Kantone einzelne Wölfe oder ganze Rudel abschiessen dürfen. Für diese Lockerung müsste das Jagdgesetz geändert werden.

Quelle: SRF · Maximalbestand an Wölfen – Parlament will Schutz von Wölfen in der Schweiz weiter lockern

3. Nationalrat lehnt Initiative zur Medikamentenversorgung ab

Der Nationalrat empfiehlt, die Volksinitiative zur Sicherung der Medikamentenversorgung abzulehnen. Stattdessen setzt die Kammer auf den Gegenvorschlag des Bundesrats.

Quelle: SRF · Medizinische Versorgung – Medikamentenversorgung: Nationalrat ist skeptisch bei Initiative

4. Genfer Initiative fordert kostenlose Verhütung für alle

Die Allgemeinmedizinerin und SP-Politikerin Jacklean Kalibala treibt in Genf eine kantonale Initiative für gratis Verhütungsmittel voran. Genf soll damit laut Kalibala zum Vorbild für die ganze Schweiz werden.

Quelle: Tages-Anzeiger · SP-Politikerin Jacklean Kalibala: Initiative will kostenlose Verhütung für alle: «Genf soll zum Vorbild für die Schweiz werden»

5. Nach 38 Jahren bei Swisscom entlassen – weil er Nachbarin half

Ein 54-jähriger Swisscom-Techniker wurde nach 38 Dienstjahren gekündigt, nachdem er seine 83-jährige Nachbarin zu einem Swisscom-Shop begleitet hatte, um ein unnötiges Abo zu kündigen. Der Mann wehrt sich nun gegen die Entlassung.

Quelle: Tages-Anzeiger · Umstrittene Kündigung: Nach 38 Jahren bei der Swisscom entlassen – nachdem er 83-jähriger Nachbarin half

Aktuelle Meldungen aus Schweiz →

Italien

1. Tödlicher Bauunfall am Kolosseum – Amphitheater geschlossen

Ein 22-jähriger Bauarbeiter stürzte bei der Installation der neuen Beleuchtung zehn Meter in die Tiefe und starb. Das Kolosseum wurde daraufhin geschlossen. Ministerpräsidentin Meloni bezeichnete den Tod als „inakzeptabel“.

Quelle: ANSA · Precipita durante i lavori al Colosseo, morto un operaio 22enne

2. Rom bringt Dekret gegen hohen Ausländeranteil und Burka in Schulen

Das Kabinett berät heute über ein Dekret, das den Anteil ausländischer Schüler pro Klasse auf 30 Prozent begrenzt und ein Burka-Verbot vorsieht. Bildungsminister Valditara kündigte mögliche Ausnahmen an: Das Kriterium solle sprachlich sein und zunächst nur neu einsteigende Schüler betreffen. Kinder, die bereits zwei Jahre Kindergarten besucht haben oder in Italien geboren wurden, sind ausgenommen – das betrifft 0,44 Prozent aller Schüler.

Quelle: la Repubblica · Stranieri in classe e stop burqa, oggi il testo arriva in cdm. Valditara: “Possibili deroghe”

3. Kritik an Meloni: Fashion-Gala statt UN-Vollversammlung

Ministerpräsidentin Meloni erschien überraschend beim Fashion-Week-Empfang im Palazzo Reale in Mailand, anstatt an der UN-Generalversammlung in New York teilzunehmen. Oppositionspolitiker Renzi und Ricciardi kritisierten, alle anderen Staats- und Regierungschefs seien in New York gewesen, nur sie nicht, und sprachen von einer „Blamage für Italien“.

Quelle: la Repubblica · Meloni al gala fashion week e non all’Assemblea Onu: “Una figuraccia per l’Italia”

4. Italien schickt Horrorfilm „L’estranea“ ins Oscar-Rennen

Der 33-jährige Regisseur Paolo Strippoli wurde ausgewählt, Italien mit seinem Film „L’estranea“ im internationalen Oscar-Rennen zu vertreten. Strippoli nannte die Entscheidung „unerwartet und mutig“ und ein sehr starkes Signal.

Quelle: ANSA · Paolo Strippoli: 'Io scelto a 33 anni per gli Oscar, un segnale fortissimo'

5. Ligurien-Skandal: Ermittler werfen manipulierte Covid-Zahlen vor

Nach den Enthüllungen um Yacht-Treffen im Ligurien-Skandal kommt laut Staatsanwaltschaft ein neuer Vorwurf hinzu: Gouverneur Giovanni Toti soll gegenüber seinem Kabinettschef Matteo Cozzani die Corona-Fallzahlen manipuliert haben. Laut Ermittlungsunterlagen habe Toti erklärt, die Zahlen bereits „ein wenig erhöht“ zu haben.

Quelle: Corriere della Sera · I DATI DEL COVID «Io avevo già truccato»: così, secondo i pm, in Liguria manipolavano i numeri sulla pandemia

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Niederlande

1. Notverordnung in Opheusden nach Ausschreitungen

Nach den Krawallen bei einem Protest gegen ein mögliches Asylzentrum hat die Gemeinde Neder-Betuwe ab morgen eine Notverordnung für Opheusden erlassen. Ein Teil des Ortszentrums wird als Sicherheitsrisikogebiet eingestuft, die Polizei kontrolliert die Zufahrtsstraßen. Am Abend findet erneut eine Ratssitzung statt, auf deren Tagesordnung keine Asylthemen stehen.

Quelle: NOS · Veiligheidsmaatregelen in Opheusden, gemeente bang voor nieuwe rellen

2. Rad-WM 2034 findet in Groningen und Drenthe statt

Die niederländischen Provinzen Groningen und Drenthe richten 2034 die Straßen-Radweltmeisterschaften aus. Ursprünglich hatten sich beide Provinzen für 2032 beworben. Zuletzt fand die WM 2012 in den Niederlanden statt.

Quelle: NRC · WK wielrennen worden in 2034 in Groningen en Drenthe gehouden

3. Kabinett hält an dreitägiger Notvorrat-Empfehlung fest

Die Regierung folgt vorerst nicht dem Rat von Forschern, acht Tage Lebensmittel für Notfälle vorzuhalten. Staatssekretär Silvio Erkens verteidigt die bestehende Drei-Tage-Empfehlung und verweist darauf, dass viele Niederländer schon diese nicht befolgen. Zunächst will er klären, wer künftig für einen Notvorrat verantwortlich sein soll.

Quelle: NOS · Kabinet wil nog geen voedselvoorraad voor acht dagen adviseren

4. Regierung Jetten erhöht Verkehrsbußgelder zur Haushaltssanierung

Das Kabinett Jetten plant eine weitere Anhebung der Verkehrsbußgelder, um den Haushalt auszugleichen. Der Raad van State rät jedoch, die geplante Erhöhung zu überdenken, da unklar sei, ob sie notwendig, verhältnismäßig und angemessen ist.

Quelle: EW Magazine · Verkeersboetes nog hoger: kabinet-Jetten bekeurt zijn begroting rond. Op de bon voor de schatkist?

5. Schwere Vorfälle bei Asylbehörden seit Monaten unter Verschluss

Listen mit den schwersten Vorfällen bei der Ausländerbehörde IND und der Asylorganisation COA werden seit einem Jahr nicht mehr veröffentlicht, die letzte Übersicht reicht nur bis Ende 2024. Das Justizministerium spricht von Kapazitätsmangel und will eine Aufholjagd starten.

Quelle: De Telegraaf · Ernstige incidenten met asielzoekers bij IND en COA al tijden niet openbaar: ’We werken aan een inhaalslag’

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Frankreich

1. Erste TV-Debatte der Linksvorwahl: Streit um Bündnis mit LFI

Die fünf Bewerber der linken Vorwahl stellten sich am Mittwochabend erstmals gemeinsam den Fragen der Franzosen auf LCI. Einziger echter Streitpunkt der Debatte war das Verhältnis zu Jean-Luc Mélenchon, das die Diskussion spürbar aufheizte.

Quelle: Le Figaro · Primaire de la gauche : les candidats se déchirent sur les alliances avec LFI

2. Prozess gegen Rachida Dati: Ex-Ministerin unter Druck

Im Korruptions- und Bestechungsprozess gegen die frühere Europaabgeordnete Rachida Dati wurde die Befragung am Mittwochnachmittag vor dem Pariser Strafgericht fortgesetzt. Die Fragen wurden schärfer, vor allem zu ihrem Anwaltsvertrag mit Renault-Nissan BV, dessen Chef damals Carlos Ghosn war. Dati selbst räumte ein, das überrasche, sie habe aber über die nötigen Kompetenzen verfügt.

Quelle: France Info · "Ça surprend, mais j'avais des compétences" : à son procès pour corruption et trafic d'influence, Rachida Dati poussée dans ses retranchements

3. Papstbesuch: Paris rüstet sich für Léon XIV. mit Großaufgebot

Zwei Tage vor der Ankunft von Papst Léon XIV. laufen die Vorbereitungen in Paris auf Hochtouren. Für Freitag und Samstag werden rund eine Million Gläubige und Besucher erwartet. Zum Schutz sind 14.000 Polizisten, Gendarmen und Soldaten in der Hauptstadt im Einsatz.

Quelle: France Info · Léon XIV à Paris : une visite historique sous haute sécurité

4. Sanierung des Tour Montparnasse erneut gescheitert

Die Miteigentümer des Pariser Wolkenkratzers Tour Montparnasse haben den Start der ersten Sanierungsphase abgelehnt. Damit platzt vorerst die für 800 Millionen Euro geplante Umgestaltung des Gebäudes. Der Rückschlag kommt nur zwei Monate vor Ablauf der Baugenehmigung.

Quelle: Le Monde · Les copropriétaires de la tour Montparnasse, à Paris, rejettent le lancement des travaux de rénovation

5. Mordfall Aramburu: Staatsanwalt fordert 27 Jahre Haft

Im Prozess um die Tötung des früheren argentinischen Rugby-Nationalspielers Federico Martin Aramburu machte Generalanwalt Philippe Courroye Vorsatz bei beiden Schützen geltend. Gegen den Todesschützen Loïk Le Priol wurden 27 Jahre Haft gefordert, gegen Romain Bouvier, dessen Schüsse Aramburu verletzten, 20 Jahre. Die Tat ereignete sich am 19. März 2022.

Quelle: Le Monde · Mort de Federico Martin Aramburu : l’avocat général Philippe Courroye soutient que les deux tireurs ont agi « avec préméditation »

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Tschechien

1. Präsident Pavel warnt vor Russland als Bedrohung für Europa

Präsident Petr Pavel erklärte in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York, Russlands aggressive Haltung stelle eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Europas dar. Die Risiken wüchsen von Tag zu Tag, so Pavel. Als Beispiel nannte er den jüngsten Drohnenangriffsversuch auf den Flughafen Leipzig, betonte aber, die Folgen russischer Aggression reichten weit über Europa hinaus. Anschließend sprach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Quelle: CT24 · Agresivní postoj Ruska představuje přímou hrozbu pro bezpečnost Evropy, uvedl Pavel v OSN

2. Justizminister Tejc will Strafmündigkeit auf 13 Jahre senken

Die Regierung erwägt, die Altersgrenze der Strafmündigkeit bei den schwersten Straftaten von fünfzehn auf dreizehn Jahre zu senken, begründet mit wachsender Aggressivität von Kindern. Statistiken belegen laut Experten jedoch keinen dramatischen Anstieg der Kinderkriminalität, und eine frühe Einbindung ins Strafsystem könnte kontraproduktiv sein. Nötig sei stattdessen ein umfassender Ansatz mit Prävention, psychologischer Betreuung und Familienunterstützung statt reiner Repression.

Quelle: Reflex · Tejc chce snížit hranici trestní odpovědnosti, agresivitu dětí je ale nutné řešit komplexně

3. Russische Diplomaten müssen künftig Reisen in Tschechien melden

Tschechien hat die Meldepflichten für russische Diplomaten verschärft. Sie müssen künftig einen Tag im Voraus ankündigen, wenn sie die Grenze überschreiten wollen, und dabei Zweck, Route sowie Dauer und Ort ihres Aufenthalts angeben.

Quelle: Lidove noviny · Česko mění pravidla pro ruské diplomaty. Čeká je přísnější režim

4. Norwegische Polizei sucht mit Drohnen nach drei vermissten Tschechen

Die norwegische Polizei setzt Drohnen ein, um drei Tschechen zu finden, deren Leichen nach dem Verschwinden eines Fischerbootes am vergangenen Freitag noch nicht entdeckt wurden. Gesucht wird entlang der Küste der Insel Smöla, rund 30 Kilometer von der Stelle entfernt, an der die Leiche eines vierten Passagiers bereits gefunden wurde.

Quelle: Seznam Zpravy · Norská policie nasadila drony do pátrání po třech Češích z rybářské lodi

5. Dichter J. H. Krchovský erhält den Jaroslav-Seifert-Preis

Der Dichter J. H. Krchovský hat den Jaroslav-Seifert-Preis erhalten, den die Charta-77-Stiftung für ein herausragendes lyrisches oder belletristisches Werk vergibt. Die Auszeichnung wurde ihm am Mittwoch im Französischen Institut in Prag überreicht.

Quelle: Seznam Zpravy · Básník s ojedinělým hlasem. Seifertovu cenu obdržel J. H. Krchovský

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