KulturPULS am Morgen · Archiv

KulturPULS am Morgen – Montag, 14. September 2026

Diese Ausgabe wurde am Montag, 14. September 2026 versendet und enthält 19 Meldungen. Die aktuellen Meldungen stehen auf KulturPULS am Morgen; der Newsletter ist dort kostenfrei zu abonnieren.

Sydney

1. Sydney Theatre Company enthüllt Spielzeit 2027 mit Celeste Barber und Tim Minchin Bühne

Die Sydney Theatre Company hat ihre Saison 2027 mit 13 Produktionen vorgestellt, darunter vier Weltpremieren und sechs australische Erstaufführungen. Zu den angekündigten Stücken zählen The Palace Letters, das sich mit der Entlassung Whitlams befasst, sowie eine Bühnenadaption von Kerry Greenwoods bekannter Fernsehdetektivin. Celeste Barber und Tim Minchin sind Teil des Programms.

Quelle: SMH Culture · Celeste Barber, Tim Minchin and Whitlam’s dismissal: Inside Sydney Theatre Company’s 2027 season

2. Von Japan bis Sydney: Eine kurze Geschichte der Collage Bildkünste

Ein Beitrag verfolgt die Geschichte der Collage von ihren Ursprüngen im Japan des 12. Jahrhunderts bis zu ihrer heutigen Praxis in Sydney. Die Collage lässt sich bis zur Erfindung des Papiers zurückverfolgen und wird von australischen Künstlerinnen und Künstlern weiterhin erforscht. Der Artikel zeigt auf, wie diese künstlerische Technik auch heute noch zugänglich ist.

Quelle: The Conversation AU Arts · A brief history of collage from 12th century Japan to Sydney today – and your own kitchen table

3. Hayes Theatre startet neue Saison mit Fokus auf die Kraft des Live-Theaters Bühne

Das Hayes Theatre in Sydney hat sein Programm für die kommende Saison präsentiert, das eine Weltpremiere, neue Produktionen sowie die Rückkehr beliebter Shows umfasst. Die Programmierung soll auch über den Standort Potts Point hinausgehen. Das Theater positioniert sich damit als Verfechter der verbindenden Kraft von Live-Aufführungen.

Quelle: SMH Culture · A cure for loneliness? Hayes Theatre backs the power of live performance as new season launches

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Tokio

1. Japanische Bestsellerautorin wechselt vom Thriller zum Kinderbuch Literatur

Die für Thriller wie „Butter“ bekannte japanische Autorin Asako Yuzuki wendet sich mit ihrem neuen Buch „Mari the Unwonderful Witch“ der Kinderliteratur zu. Damit vollzieht sie einen deutlichen Genrewechsel in ihrem literarischen Schaffen.

Quelle: Japan Times Culture · Star Japanese novelist jumps from killer thrillers to children’s books

2. Die anhaltende Faszination von „Yotsuba&!“ Literatur

Der Manga „Yotsuba&!“ von Azuma Kiyohiko erzählt scheinbar einfache Geschichten rund um die junge Protagonistin Yotsuba. Dabei verbindet das Werk kindliche Unbeschwertheit mit einem tieferen Blick der erwachsenen Leserschaft auf die Welt, während man Yotsuba durch ihren Alltag begleitet.

Quelle: nippon.com · Looking at the Lasting Appeal of “Yotsuba&!”

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Frankfurt

1. Frankfurter Buchmesse 2026: Neues Hallenkonzept und Tschechien als Gastland Literatur

Die Frankfurter Buchmesse 2026 hat auf einer Pressekonferenz ihre Highlights vorgestellt und dabei ein neu gestaltetes Hallenkonzept präsentiert, das die Wege zwischen Buch und Publikum verkürzen soll. Gastland ist in diesem Jahr Tschechien, zudem ist wieder viel Raum für politische Debatten vorgesehen. Die Präsentation war zugleich von einem Abschied geprägt.

Quelle: hr2 kultur · Neues Hallenkonzept, Tschechien als Gastland: Die Frankfurter Buchmesse 2026 stellt ihre Highlights vor

2. „Mazeppa“ eröffnet die Saison an der Oper Frankfurt Bühne

Tschaikowskis Oper „Mazeppa“ ist die erste Saisonpremiere an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung wird als grandios beschrieben und rückt jene in den Mittelpunkt, die den Krieg anfangen.

Quelle: Frankfurter Rundschau Kultur · „Mazeppa“ im Frankfurter Opernhaus – Die Verbrecher, die den Krieg anfangen

3. Asterix-Titelbild erzielt Auktionsrekord Bildkünste

Das Original-Titelbild des Comicbandes „Asterix bei den Briten“ wurde in einem belgischen Auktionshaus für 1,2 Millionen Euro versteigert. Damit stellt der Zeichner Albert Uderzo einen neuen Auktionsrekord auf.

Quelle: FAZ Feuilleton · Rekord in Belgien: „Asterix“-Titel bringt Millionensumme ein

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Paris

1. Prix Médicis 2026: Erste Auswahl der Romane bekanntgegeben Literatur

Die Jury des Prix Médicis hat am Freitag, den 11. September, ihre erste Auswahl von 18 französischen und 17 aus dem Ausland übersetzten Titeln veröffentlicht. Die zweite Auswahl wird am 15. Oktober bekanntgegeben, bevor der Preisträger am 2. November im Restaurant La Méditerranée in Paris verkündet wird.

Quelle: Le Figaro Livres · Prix Médicis: la première sélection de romans dévoilée

2. Musée Jacquemart-André zeigt den Tintoretto Bildkünste

Das Pariser Museum widmet dem venezianischen Maler, Sohn eines Färbers, der laut Beschreibung Michelangelo und Tizian vereinen wollte, eine Ausstellung. Seine großformatigen Werke schmückten einst Paläste und Kirchen der Serenissima; nun ist eine notwendigerweise reduzierte Version davon in Paris zu sehen, deren Wucht dennoch spürbar bleibt.

Quelle: Connaissance des Arts · À Paris, le musée Jacquemart-André révèle Tintoret, le fils de teinturier qui voulait « unir Michel-Ange et Titien »

3. Belgischer Comic- und Manga-Verleger Yves Schlirf gestorben Literatur

Der Verleger, der in der frankophonen Welt Werke wie „XIII“ und „Naruto“ bekannt machte, ist gestorben. Er hatte die Editions Kana gegründet, die zahlreiche Manga-Schwergewichte in französischsprachigen Ländern veröffentlichten, und betreute zudem die Reihe „Blake et Mortimer“ bei Dargaud.

Quelle: Le Monde Livres · L’éditeur belge de BD et mangas Yves Schlirf, qui a révélé « XIII » et « Naruto » au public francophone, est mort

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London

1. Sebastian Faulks: „Farewell to Eden“ – Nachkriegs-Epos über Palästina Literatur

Der britische Autor Sebastian Faulks legt mit „Farewell to Eden“ seinen 17. Roman vor, der 1946 während des britischen Mandats in Palästina spielt. Im Zentrum steht der Infanterieoffizier Philip Deval, der nach Kampfeinsätzen in der Normandie nun als Teil einer Friedenstruppe zwischen jüdischen und arabischen Gemeinschaften vermitteln soll. Der Roman untersucht Britanniens Versagen und Manipulation in der Region sowie den bevorstehenden, folgenreichen Rückzug aus dem Gebiet.

Quelle: The Guardian Books · Farewell to Eden by Sebastian Faulks review – conflict and compromise, from a veteran of the genre

2. Marlow Moss: Übersehene De-Stijl-Pionierin erhält erste Londoner Schau seit Jahrzehnten Bildkünste

Die jüdische, nicht-binäre lesbische Künstlerin Marlow Moss, die vor den Nazis floh und bei einem Atelierbrand 1944 einen Großteil ihres Werks verlor, ist Gegenstand einer kommerziellen Ausstellung bei Ward Moretti in London. Es handelt sich um ihre erste Londoner Einzelausstellung seit Jahrzehnten, die ihre Gemälde und Skulpturen zeigt.

Quelle: The Art Newspaper · Marlow Moss, overshadowed De Stijl pioneer, gets first London show in decades

3. „The Children“ mit Meera Syal am Lyric Hammersmith – Wiederaufnahme von Lucy Kirkwoods Drama Bühne

Zehn Jahre nach der Uraufführung wird Lucy Kirkwoods Stück „The Children“ am Lyric Hammersmith in London wiederaufgeführt, inszeniert von Rachel O’Riordan. Meera Syal, Declan Conlon und Kerry Fox spielen pensionierte Atomingenieure, die nach einer katastrophalen Reaktorexplosion mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Die Produktion läuft bis zum 3. Oktober.

Quelle: The Guardian Stage · The Children review – Meera Syal and co go nuclear in poignant drama

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Buenos Aires

1. Argentinische Autorin Salomé Esper für Prix Médicis 2026 nominiert Literatur

Die in Jujuy geborene Autorin wurde von der Jury des Prix Médicis gemeinsam mit Schriftstellern verschiedener Nationalitäten ausgewählt. Ihr Roman „La segunda venida de Hilda Bustamante“, erschienen bei Sigilo, begann damit seinen internationalen Weg. Der Gewinner des Preises wird am 2. November in Paris bekanntgegeben.

Quelle: Clarín Cultura · La argentina Salomé Esper, nominada al Premio Médicis 2026, uno de los más importantes de Francia

2. Direktorin des Museo Nacional de Bellas Artes von Chile tritt nach Kritik an Kürzung der León-Ferrari-Schau zurück Bildkünste

Varinia Brodsky, erste Frau in diesem Amt seit der Rückkehr zur Demokratie, bleibt ab dem 14. September nicht länger an der Spitze der Institution. Ihr Rückzug erfolgt, nachdem sie öffentlich ihre Missbilligung über die Absage der Retrospektive des argentinischen Künstlers León Ferrari geäußert hatte.

Quelle: Clarín Cultura · Varinia Brodsky deja la dirección del Museo Nacional de Bellas Artes de Chile tras cuestionar el recorte a la muestra de León Ferrari

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New York

1. Arthur Jafa bereitet mit „I Am Tony“ seine bisher größte Museumsschau vor Bildkünste

Die Ausstellung „I Am Tony“ im New Museum ist die bislang umfangreichste Museumsübersicht des Künstlers Arthur Jafa. Sie trägt laut Beschreibung eine kraftvolle Botschaft über Identität, die „in den Laderäumen von Sklavenschiffen geschmiedet“ wurde.

Quelle: NYT Arts · Arthur Jafa, the Great Disrupter, Readies a ‘Big Bang’

2. Taryn Simon erzählt in gigantischer Guggenheim-Ausstellung die Geschichte Amerikas Bildkünste

Taryn Simons neue Ausstellung im Guggenheim Museum unternimmt den Versuch, die Geschichte des modernen Amerikas anhand des Lebens eines FBI-Agenten zu dokumentieren. Die Schau wird als audacious, also gewagt, beschrieben.

Quelle: NYT Arts · Taryn Simon’s Giant Exhibition at the Guggenheim Tells the Story of America

3. Rabih Alameddine feiert Neuerscheinung mit Gespräch über Humor in Zeiten der Krise Literatur

Rabih Alameddine, preisgekrönter Autor von „The Wrong End of the Telescope“, feierte im Center for Fiction die Veröffentlichung seines neuen Romans „The True True Story of Raja the Gullible (and His Mother)“. Das Werk wird als originell und bissig komisch beschrieben.

Quelle: Literary Hub · Rabih Alameddine on Writing Humor In Times of Tumult and Tragedy

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