Buch · Poolsing Verlag

Dünne Luft. Sieben Schulden und ein Klopfen

Dünne Luft. Sieben Schulden und ein Klopfen

Sieben Menschen tragen sieben Schulden auf fünftausend Meter – und dann klopft es.

Ein Basislager unter dem Everest, fünftausend Meter über allem, was sich zu Hause noch verdrängen ließ. Wer hier ankommt, hat mehr im Gepäck als Ausrüstung: Jede Figur trägt eine Schuld, von der sie glaubt, sie sei am Berg nicht mitgestiegen. Dann steht eine Fremde im Lager, die niemand gerufen hat – und mit ihr eine Gegenwart, vor der die Ausreden so dünn werden wie die Luft.

Es geht um die Rechte des Menschen – nicht als Deklaration und nicht als Debatte, sondern als das, was sie zuerst sind: etwas, das sich in Menschen ausbildet oder verkümmert. Ein Einheitsort, ein knappes Ensemble, eine Sprache an der Schwelle dessen, was noch sagbar ist – und ein Klopfen, auf das es keine falsche Antwort mehr gibt.

Dünne Luft ist gezielt, schnell auf dem Punkt, sezierend: kein Wort zu viel, keine Szene als Umweg. Das Stück ist als Buchausgabe erschienen; Lese- und Aufführungsanfragen direkt über den Verlag.

Das Basislager im Morgengrauen
Sieben Rucksäcke an der Felswand
Ein Klopfen in dünner Luft
Eine Fremde am Rand des Lagers

Leitfragen

Einordnung

Ein Höhenstück über Schuld und Würde – streng gebaut, bildstark, mit einem Ensemble und einem Einheitsort, die mittleren Häusern, Landesbühnen und starken Schultheatern liegen.

Über den Autor

Unter dem Pseudonym Likeke erscheint ein Autor, der philosophische, gesellschaftliche und literarische Stoffe in eine eigenständige sprachliche Form überführt. Dünne Luft liegt auch in englischer und französischer Übersetzung vor.

„Antwortet." – Das letzte Wort des Stücks. Kein Schlusspunkt, sondern eine Aufforderung.


Buchangaben
Softcover 21 × 21 cm · 140 Seiten · Poolsing Verlag · erschienen am 24.05.2026
ISBN 978-3-938846-78-0 · 21,90 € (D)
E-Book: ISBN 978-3-938846-79-7 · 9,99 €